Kategorie: natürlich KÖLN, 02.2009, Die Welt in Zahlen

Kühle Rechner

Von: Sabrina Knoll, 24.06.2010 | | weet | Teilen

30 Prozent weniger Energie als herkömmliche Rechenzentren verbraucht das „grüne Rechenzentrum“ des Kölner IT-Unternehmens Host Europe. Das sind konkret 4 000 eingesparte Megawattstunden pro Jahr. Möglich gemacht wurde dies, weil bereits beim Bau des Rechenzentrums energiesparend gedacht wurde, schließlich laufen die rund 6 000 Server rund um die Uhr.

Kühle Rechner

So setzte man also auf effizientere Geräte, sowohl bei den Rechnern selbst als auch bei den Klimaanlagen. Außerdem wurde bei der Suche nach einem geeigneten Platz für das Zentrum darauf geachtet, dass es hinter dem Firmengebäude und somit immer im Schatten steht, was wiederum Kühlkosten spart. Durch die Verwendung von CO2-neutralem, regenerativ erzeugtem Strom vermeidet das Unternehmen zudem den Ausstoß von mehr als 9 300 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. www.hosteurope.de

Bunte Gartenkultur

3 300
Quadratmeter misst der erste interkulturelle Garten Kölns. Im Norden der Stadt wagen Naturfreunde aus unterschiedlichen Orten der Erde den Brückenschlag zwischen ihren Kulturen. Zwischen Knospen, Knollen und Bunte GartenkulturKräutern kann hier jeder viel über die Lebensart des anderen lernen. Dabei erstreckt sich der Austausch der Hobbygärtner nicht nur auf bisher unbekannte Pflanzen, sondern auch auf neue Anbaumethoden sowie traditionelle Zubereitungsweisen. Dass das Geerntete auch mal gemeinsam genossen wird und Freundschaften über die Grenzen der 30 Parzellen hinaus entstehen, ergibt sich dabei ebenso wie Hilfestellungen abseits des Gartens, beispielsweise bei Behördengängen oder Sprachbarrieren.
Nähere Informationen gibt es beim Verein „Interkultureller Garten Köln“: interkultur-garten-koeln(at)web.de

 

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Gondeln sind an der Kölner Seilbahn im Umlauf. Seit 51 Jahren trägt Europas erste Seilschwebebahn ihre Fahrgäste von einem Rheinufer zum Kölner Seilbahnanderen, verbindet den Rheinpark mit dem Kölner Zoo und dem botanischen Garten. Damals, zur Bundesgartenschau 1957, wollte man mit der Bahn den Kölnern ermöglichen, den Rhein ohne große Umwege zu überqueren, denn die Zoobrücke, die diesen Job heute erledigt, gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Derzeitig genießen pro Jahr rund 300 000 Menschen die sechsminütige Fahrt in fünfzig Metern Höhe sowie das Panorama aus der Vogelperspektive. Wer mag, kann hier sogar den Ausdruck „im siebten Himmel schweben“ in die Tat umsetzen und sich in der eigens angefertigten goldfarbenen Hochzeitsgondel standesamtlich trauen lassen. Weitere Informationen unter: www.koelner-seilbahn.de




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